Digitalisierung

Egal welche Messe oder welches Unternehmertreffen, das Thema Digitalisierung ist branchenübergreifend in aller Munde: Der lang prognostizierte digitale Wandel hat uns längst eingeholt und dennoch sind viele Unternehmen sowie Organisationen schlecht vorbereitet. Doch wie kann man in einer Welt, in der sich die technischen Entwicklungen überschlagen, digitale Prozesse überhaupt noch vorausschauend planen? Digitalisierung ist in der Wirtschaft schon länger ein heiß diskutiertes Thema. Trotzdem scheint der Druck auf Unternehmen, mit dem digitalen Wandel Schritt zu halten, akut anzusteigen. Warum ist das Thema ausgerechnet jetzt so brisant?


Es kommen einfach mehrere Situationen parallel zusammen, die wir alle schon seit Langem voraussehen:

Veränderungsfaktoren:
  • Der demographische Wandel ist da und Engpässe können nicht mehr mit noch mehr Personal abgewendet werden.

  • Die Globalisierung sowie das Internet reduzieren Entfernungen und verkleinern die Welt. Wir haben heute den Anspruch, überall über alles informiert zu sein.

  • Die technologische Entwicklung schreitet so schnell wie noch nie in der Weltgeschichte voran und um die Marktführerschaft zu erhalten, sind noch mehr Innovation und Flexibilität gefragt.

Nur wer Schritt hält, bleibt dabei. Denken wir nur an Nokia: Hatten wir nicht alle vor 10 Jahren Nokia Handys? Und mit dem Smartphone ist Nokia fast vom Markt verschwunden.


Wenn man also bedenkt, dass die Digitalisierung für Unternehmen eine existenzielle Notwendigkeit ist, warum fehlt es noch so oft an der Umsetzungskraft?

Der Wille ist da, jedoch wurden notwendige Voraussetzungen nicht geschaffen. Die Konjunktur und der steigende Wohlstand haben vielen Unternehmen ein Gefühl der Sicherheit gegeben. Schauen wir uns das klassische Zeitmanagement mit den vier Quadranten an: wichtig – unwichtig – dringend – nichtdringend. Die aufkommenden Herausforderungen waren schon immer wichtig, jedoch wurden sie nicht als dringend angesehen und vernachlässigt. Vorausschauendes Agieren heißt: Auch immer neben den dringenden Aufgaben die wichtigen zu bearbeiten, bevor diese dringend werden.

Wichtige Aufgaben für die genannten drei Herausforderungen wären gewesen:
  • Ausgewogene Personalpolitik und Organisationsentwicklung in Vorbereitung auf vier Generationen im Unternehmen, neue Anforderungen an Flexibilität und Eigenverantwortung, um die Arbeitgeberattraktivität zu steigern und Mitarbeiter zu binden.

  • Organisationsstruktur und -kultur auf die Anforderungen der Globalisierung vorzubereiten, h. prozessuale Organisationen mit einer entsprechenden Unternehmenskultur und klaren Strukturen schaffen.

  • Zu guter Letzt ist es notwendig, die Technologie auf dem aktuellen „state of the art“ zu halten. Das bedeutet stabile Infrastruktur, moderne Maschinen, entwicklungsfähige Anwendungen und Datenbanken.

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