Mein Weg

Vom Arbeiterkind zur Unternehmerin

In einer Arbeiterfamilie im Westen –  in der Großstadt Berlin –  aufgewachsen, wurde ich von klein auf dazu angehalten, dafür zu sorgen, dass es mir mal besser geht als meinen Eltern, vor allem durch meine Mutter. Sie hatte keine Chance auf ein Studium, geschweige denn einer Selbstverwirklichung. Somit haben meine Eltern darauf bestanden, dass ich Abitur mache und mich für einen anspruchsvollen Ausbildungsweg entscheide.

Meine Berufswahl war für viele überraschend

Als ich mich für Informatik entschied, waren meine Eltern abgehängt, denn das war nichts, was sie verstanden. Somit ging ich meinen Weg allein und spezialisierte mich auf Telekommunikation. Eine neue Thematik, in einem damals ungeahnten Ausmaß, und eine neue Branche. Das war meine Chance und hat meinen Lebensweg maßgeblich geprägt. Ich habe die Chance ergriffen und den damals vermeintlich sicheren Job im Rechenzentrum einer Bank verlassen.

Kein leichter Weg zu einer Führungsposition

Ich habe mich auf ein amerikanisches Unternehmen eingelassen in dem ich meine erste Führungsposition hart erkämpfen musste. Auch hier war es nicht selbstverständlich, als Arbeiterkind eine Führungslaufbahn einzuschlagen. Dank meines Vorgesetzen wurde ich Managerin auf der obersten Führungsebene und bekam die Chance, in dem unternehmensinternen Traineeprogramm zur Führungskraft ausgebildet zu werden.

Auf dem Weg zur Selbstverwirklichung

Diese Zeit in meinem Lebensweg war durch einen kollegialen Zusammenhalt geprägt, wie ich ihn so nicht wiedergefunden habe. Ich durfte Herausforderungen meistern, wie sie selten jungen Menschen gegeben werden. Ich durfte Rechenzentren aufbauen und Netze planen, neue Prozesse entwickeln, IT-Unterstützung durch entsprechende Software spezifizieren und auswählen, Mitarbeiter in heterogenen Teams führen.

Neuer Kurs, neue Veränderungen

Als auch in diesem Unternehmen aufgrund der Größe und Marktentwicklung eine Zentralisierung begann, wechselte ich wieder in ein internationales Unternehmen und privat bin ich in die schöne Pfalz gezogen :-). Beides habe ich bis heute nicht bereut.

Ich erhielt damals bei weitem weniger an Vergütung als meine männlichen Kollegen. Es war allerdings bereits mehr als ich mir jemals erträumt hatte. Auch war ich sehr zufrieden mit der Position und der Aufgabe – erste Führungsebene (Director Customer Service) und internationale Verantwortung (Deutschland, Frankreich, Schweiz und Österreich). Ich hatte viel Spaß dabei und durfte Erfahrungen sammeln, die einzigartig waren. Ich war mir immer sicher, dass ich meinen Weg finden und gehen werde. Mir standen doch damals schon alle Türen offen, ich brauchte nur durchzugehen.

Der Weg in die Selbständigkeit

Als es 2002 zu einem Einbruch in der Branche kam, habe ich mich selbständig gemacht und wurde zur Unternehmerin – damals habe ich processline gegründet. Dass ich damit Unternehmerin wurde, habe ich damals nicht bewusst wahrgenommen, im Rückblick war es jedoch genau so. Ich hatte bereits nach 12 Monaten ein Team von 3 Mitarbeitern und alle Herausforderungen der Selbständigkeit sowie des Unternehmertums standen noch vor mir.

In dieser Zeit habe ich ein Intensivstudium Betriebswirtschaftslehre abgeschlossen, eine 6-jährige Beraterausbildung absolviert und mich in verschiedenen Rollen in der Wirtschaft etabliert. Heute bin ich zusätzlich noch in folgenden Positionen aktiv:

  • Vorstand im Fachverband Change Management im BDU e.V.
  • Mitglied der IHK-Vollversammlung der IHK Pfalz
  • Vorsitzende im Vorstand des Landesverbandes Pfalz/Saar im VdU e.V.
  • Mitglied der Wirtschaftskommission des VdU e.V.

Und all dies, mein Weg, meine Aufgaben und Herausforderungen, die ich gemeistert habe, machen mich zu einer gefragten Fachexpertin für die Themen Change und den Umgang von Organisationen mit den Herausforderungen der Zeit. Auch die Politik fragt mich immer wieder an für einen Blick von außen auf die Parteien und politischen Bewegungen.

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